Stadt Wurzen
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Wirtschaftliche Entwicklung

Wirtschaftshistorie

Wurzens wirtschaftliche Bedeutung weist bis in das 14. Jahrhundert zurück. Im Schnittpunkt der Handelswege Leipzig-Dresden und Grimma-Delitzsch galt die Stadt als bedeutender Umschlagplatz.

Mit dem Bau der Ferneisenbahn Leipzig-Dresden und deren Fertigstellung 1838 bis Wurzen erlebt die Stadt einen wirtschaftlichen Aufschwung. 1870 entsteht die Ostvorstadt infolge der Ansiedlung zahlreicher Betriebe, wie z. B. die Mühlenwerke, die Filzfabrik, die Teppichfabrik sowie Betriebe der Metallverarbeitung und des Maschinenbaues.

Infolge des wirtschaftlichen Wachstums stieg die Einwohnerzahl im Jahr 1920 auf 19.200 Einwohner. Die im 19. Jahrhundert entstandene Wirtschaftsstruktur hat sich im Wesentlichen bis in die Gegenwart erhalten.

Zu DDR-Zeiten wurden viele Betriebe in große Kombinatsstrukturen integriert.

Wirtschaft heute

Die im 19. Jahrhundert entstandene Wirtschaftsstruktur hat sich im wesentlichen bis in die Gegenwart erhalten. 1990 mit der Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte auch in Wurzen ein kompletter wirtschaftlicher Umbruch. Aus den ehemaligen großen Kombinatsbetrieben entstanden kleinere mittelständische Unternehmen, die die historisch gewachsenen Wirtschaftsstrukturen weiterführen und auch weiterentwickeln.

In der Stadt Wurzen werden durch die Bereiche mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen rund 8.000 Arbeitsplätze vorgehalten.

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