Stadt Wurzen
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Museum Wurzen mit Ringelnatzsammlung

Museum Wurzen
Museum Wurzen

Das 1927 vom Geschichts- und Altertumsverein gegründete Städtische Museum Wurzen befindet sich seit 1948 im schönsten Bürgerhaus der Stadt, zwischen dem Markt, Dom- und Bischofsschloß gelegen. Es wurde 1668 nach dem 30jährigen Krieg im Renaissancestil wieder aufgebaut. Hier wohnten Ratsmänner, Bürgermeister und Kaufleute. 1953 bis 1992 war es Kreismuseum.

 

 

Schloss

Schloss Wurzen
Schloss Wurzen

Vom Dom in Richtung Norden gehend präsentiert sich dem Besucher das älteste Schloss im deutschsprachigen Raum, Schloss Wurzen. In den Jahren 1491-1497 ließ Bischof Johann VI von Saalhausen diesen markanten Bischofssitz, im Stile der Spätgotik- bzw. Frührenaissance, erbauen. Bereits im 10. Jahrhundert soll es an gleicher Stelle eine ähnliche Anlage gegeben haben, worüber jedoch wenig bekannt ist. Die Kosten für das Bauwerk betrugen 14.000 Reichstaler.

Zellengewölbe im Schloss
Zellengewölbe im Schloss

Durch die überragende architektonische Leistungen der sächsischen Baumeister um Arnold von Westfalen erhielt es sein markantes Aussehen. Der Schlossgraben und die einstige Zugbrücke lassen erkennen, dass es sich um ein Übergangswerk von der mittelalterlichen Wehrburg zum Residenzschloss handelt. Der Wendelstein, die Vorhangbogenfenster und die aufwendig gestalteten Zellengewölbe im Inneren, erinnern an die Albrechtsburg in Meißen.

Blick vom Domplatz auf Schloss
Blick vom Domplatz

1581 verließ der letzte Bischof das Schloss und beendete damit die Funktion des Schlosses als Bischofssitz.

Kriegsgefahren und Bränden trotzte es weitestgehend, einzig die beiden Türme brannten im Jahr 1631 aus. Nachdem es lange Zeit als Amtsgericht und Polizeidienststelle genutzt wurde, konnte das Schloss inzwischen durch private Investoren zum Hotel und Restaurant umgebaut werden.

Jeden letzten Sonntag im Monat und nach Absprache finden Schlossführungen statt.

 

 

Dom St. Marien

Dom St. Marien
Dom St. Marien

Der 1114 von Bischof Herwig von Meißen als Pfeilerbasilika geweihte romanische Dom ist einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens und der älteste Bauzeuge der Stadt.

Im Laufe der Geschichte erlebte er viele Veränderungen. 1470 wurde er ein Raub der Flammen. Nur die untere Umfassungsmauer und die Fundamente der Türme blieben erhalten. 1508 wurde ein Teil des Domes wieder aufgebaut. Bischof von Salhausen ließ 1513 den Dombau vollenden.

www.dom-zu-wurzen.de

 

http://www.luther2017.de/

Domorgel
Domorgel

Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielten die Türme ihre Hauben im Stil des Barock. 1817 erfolgte eine Domerneuerung im neugotischen Stil.

1931/32 bekam der Dom sein heutiges Aussehen, wobei unter anderem der Eingang in den Turm verlegt wurde. In diesen Jahren schuf der Dresdener Prof. Wrba u.a. die ausdrucksstarke Kreuzigungsgruppe und die Kanzel.

Direkt an den Westchor grenzt das Geburtshaus des Fabeldichters Magnus Gottfried Lichtwer (1719-1783), welches 1997 vollständig saniert wurde.

 

 

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