Zwanzig Jahre Diesterweg- Grundschule in der „Eduard-Schulze-Straße“. Ein Grund zum Feiern und natürlich zum Gratulieren. Bereits vor der offiziellen Feierstunde nutzen viele Eltern, Großeltern, ehemalige Kolleginnen und Schüler die Gelegenheit im Foyer des Schweizergartens ihre Glückwünsche zu übermitteln.
Die Lehrerinnen der Schule und der Elternrat hatten zu einer gemütlichen Kaffee-Runde eingeladen. Leckere Stolle und selbst gebackene Kuchen der Eltern fanden reichlich Absatz und alle waren in froher Erwartung auf die kommende Festveranstaltung.
Schulleiterin Gunthild Trylus begrüßte die Gäste und dankte den Anwesenden für ihr Engagement zum Wohle der Schule. In bewährter Weise präsentierten die „Diesterweg-Spatzen“ unter Leitung von Frau Hoffmann ein musikalisches Programm, welches seines Gleichen sucht. Das Highlight des Programmes war dabei ohne Zweifel die Aufführung eines Theaterstückes, in dem sich die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse auf eine Zeitreise in die Vergangenheit begaben um danach in die Zukunft zu enteilen.
Oberbürgermeister Jörg Röglin würdigte in seinem Grußwort die Entwicklung der Diesterweg-Grundschule und verwies auf die Strahlkraft der Einrichtung in der Region. Der Standort „Eduard-Schulze-Straße“ und der Name „Diesterweg“ sind in unserer Stadt schon seit Generationen mit dem Begriff „Bildung“ verbunden. War es bis zum Tausch der Gebäude im Sommer 1991 nur den „Großen“ vorbehalten, sich in diesem altehrwürdigen Mauern auf das künftige Leben vorzubereiten, gehen seit nunmehr zwei Jahrzehnten „die Kleinen“ hier ein und aus.
Die Hülle ist dabei das Eine aber viel wichtiger ist der Inhalt. In der Diesterweg-Grundschule findet man ein hochmotiviertes Team an Lehrkräften. Sie haben sich zum Ziel gesetzt den Kindern eine solide Basis für ihre weitere Entwicklung zu vermitteln. Begonnen hatte alles vor zwanzig Jahren unter der Leitung von Frau Herde. Seit ihrer Verabschiedung aus dem aktiven Schuldienst im Jahr 2002 wird das Haus von Frau Trylus geleitet.
Schülerinnen und Schüler leisten täglich Schwerstarbeit, bekannte eine Lehrerin zu Beginn des neuen Schuljahres. Diese Aussage erweiterte der Elternratsvorsitzende, Kay Ritter in seinem Grußwort auch auf die Lehrerinnen der Schule. Auch Sie geben täglich ihr Bestes und verrichten dabei Schwerstarbeit, der Applaus der Anwesenden gab ihm Recht. Er warb bei den Eltern und Großeltern dafür, sich aktiv an der Entwicklung ihrer Kinder zu beteiligen, denn die Vermittlung von Bildung kann nicht allein von der Schule geleistet werden. Stadtchronist Wolfgang Ebert blickte in seiner Festrede auf die lange Tradition des Hauses zurück und präsentierte dabei einen Streifzug durch die Geschichte vom ehemaligen Standort der Handelsschule über die erweiterte Oberschule bis hin zum heutigen Grundschulstandort. Einen musikalischen Beitrag der Extraklasse bot ein ehemaliger Schüler.
Max Richter, Sohn des viel zu früh verstorbenen Förderers der Diesterweg-Grundschule, Notar Klaus Richter, zog mit seinem Klavierspiel die Zuhörer in seinen Bann. Mit einem Lampionumzug, der unter Begleitung des Wurzener Spielmannszuges zur Eröffnung des Wurzender Weihnachtsmarktes führte, fand die Jubiläumsfeier einen gelungenen Abschluss. Allen Beteiligten möchte der Elternrat hiermit noch einmal ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung aussprechen. Ein besonderer Dank geht dabei an die Firmen RWS-Catering, das Landgut Nemt, die Bäckerei Schimkus und die Kreishandwerkerschaft Grimma mit ihrem Geschäftsführer Mike Bretschneider. Für die technische Betreuung bedanken wir uns bei Herrn Matthias Jenkel.
Kay Ritter
Elternratsvorsitzender
Diesterweg-Grundschule Wurzen