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Museum Wurzen mit Rignelnatzsammlung

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Ringelnatzhaus

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Dom St. Marien

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Schloss Wurzen

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Stadtkirche St. Wenceslai

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Katholische Herz-Jesu-Kirche

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Markt

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Ringelnatzbrunnen

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Das Alte Rathaus

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Wettin-Säule         Postmeilen-
säule   


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Kursächsisches Posttor

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Kriegerdenkmal


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Stadtpark

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Wachtelberg


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Stadtwald


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Dorfkirche Nemt


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Freizeit- und Erlebnisbad "Dreibrücken"

Stadt Wurzen - Stadtrundgang
 
  Museum Wurzen mit Ringelnatzsammlung
Domgasse 2, 04808 Wurzen,  03425/926653  

Das Museum befindet sich in dem bedeutendsten Renaissancegebäude der Stadt. Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, erhielt es sein heutiges Aussehen in den Jahren 1666 bis 1668. Das repräsentative Gebäude ziert ein wieder aufgebauter Volutengiebel, der zentral über der siebenachsigen Fassade prangt.

Die bis 1880 herausragende soziale Stellung der Besitzer führte zu einer reichen innenarchitektonischen Ausstattung, die zum großen Teil noch erhalten bzw. anhand nachgewiesener historischer Befunde rekonstruiert worden ist. Dazu gehören neben einer massiven Wendeltreppe aus Eichenholz in der Eingangshalle auch aufwendig gestaltete barocke Stuckdecken und ein einzigartiger, vierseitig umschlossener Arkadenhof, der Lesungen und Konzerte in den Sommermonaten zum Erlebnis werden lässt.

Seit der Wiedereröffnung 1999 zeigt die umfangreiche ständige Ausstellung einmalige Sachzeugen aus der reichen Stadt- und Kulturgeschichte von der Archäologie bis zur Gegenwart. Das Museum beherbergt die deutschlandweit bedeutendste Ringelnatz-Dauerausstellung. Herausragende Einzelstücke sind der Pestkarren von 1607, Napoleons Tasse von 1813, ein Polymobil von 1907 oder der originale Seesack von Ringelnatz.

  Ringelnatzhaus
Crostigall 14, 04808 Wurzen

Das barocke Gebäude entstand im Jahre 1678. Es ist das Geburtshaus von Joachim Ringelnatz (geb 7. August 1883/ gest. 17. November 1934) der als Hans Gustav Bötticher zur Welt kam.

Von 1983 bis 1998 befand sich hier die bedeutendste Dauerausstellung Deutschlands, die anhand wertvoller Unikate Einblick in Leben und Werk des bekannten Dichters, Kabarettisten und Malers (Verfasser der Seemannsfigur Kuttel Daddeldu) vermittelt.

Jetzt ist sie modern aufbereitet im Museum in der Domgasse zu sehen.

Für Besichtigung des Ringelantzgeburtshauses:
Kontakt über Steffi Ferl, Tel. 03425 920187
Für Informationen zur Joachim Ringelnatz und zur Gedenkausstellung:
Kontakt zum Museum Wurzen, Domgasse 2, Tel. 03425 8560405.

  Dom St. Marien
Domplatz, 04808 Wurzen, 03425/9050-0 (Ev.-Luth. Pfarramt Wurzen)

Der 1114 von Bischof Herwig von Meißen als Marienkirche geweihte romanische Dom ist einer der ältesten und interessantesten Sakralbauten Sachsens und der älteste Bauzeuge der Stadt. Im Laufe der Geschichte erlebte er viele Veränderungen. 1470 wurde er ein Raub der Flammen. Nur die untere Umfassungsmauer und die Fundamente der Türme blieben erhalten. 1508 wurde ein Teil des Domes wieder aufgebaut. Bischof von Salhausen ließ 1513 den Dombau vollenden. Nach dem Dreißigjährigen Krieg erhielten die Türme ihre Hauben im Stil des Barock.

1817 erfolgte eine Domerneuerung im neugotischen Stil. 1931 bis 1932 bekam der Dom sein heutiges Aussehen, wobei unter anderem der Eingang in den Turm verlegt wurde. In diesen Jahren schuf der Dresdener Prof. Wrba u.a. die ausdrucksstarke Kreuzigungsgruppe. Direkt an den Westchor grenzt das Geburtshaus des Fabeldichters Magnus Gottfried Lichtwer (1719 bis 1783), welches 1997 vollständig saniert wurde.

Öffnungszeiten: täglich, Orgelführung und Turmbesteigung nach Vereinbarung

  Schloss Wurzen
Amtshof 2, 04808 Wurzen
03425/853590   03425/853743   www.schloss-wurzen.de

Das Wurzener Schloss befindet sich nördlich des Doms. Den Bischofssitz ließ der Bischof von Salhausen in den Jahren 1491 bis 1497 im Stile der sächsischen Spätgotik bzw. Frührenaissance errichten. Er zeugt von den überragenden architektonischen Leistungen der sächsischen Baumeister um Arnold von Westfalen.

Das Schloss ist ein Übergangswerk von der mittelalterlichen Wehrburg (erkennbar am Schlossgraben und der einstigen Zugbrücke) zum Residenzschloss. Zwei starke Türme und ein tiefer Schlossgraben verleihen dem Bauwerk noch heute einen trutzigen Charakter.

Der Wendelstein, die Vorhangbogenfenster und die aufwendig gestalteten Zellengewölbe im Inneren des Schlosses erinnern an die Albrechtsburg Meißen. Bis zum Jahr 1581 war es Residenzschloss der Meißener Bischöfe. In den Räumlichkeiten befindet sich heute ein Restaurant. Schlosscafe, Rats- und Jagdzimmer erwarten den Besucher. Ein Teil des historischen Gemäuers ist zum Hotel ausgebaut.

Ab 1. Mai 2005 steht Brautpaaren ein Trauraum im Schloss zur Verfügung. Die Anmeldung hierfür erfolgt über das Standesamt Wurzen.

Schlossführungen finden jeden letzten Sonntag im Monat ab 11.00 Uhr oder auf Voranmeldung statt.

  Stadtkirche St. Wenceslai
Wenceslaikirchhof 2, 04808 Wurzen, 03425/9050-0 (Ev.-Luth. Pfarramt Wurzen)

Die Wenceslaikirche wurde Mitte des 13. Jh. errichtet und brannte 1499 vollständig nieder. Der Wiederaufbau begann 1513 durch den Bischof von Salhausen im spätgotischen Stil, 1637 brannte die Kirche völlig aus. Der Neuaufbau als dreischiffige Hallenkirche mit Holzdecke begann 1673 und wurde 1689 vollendet. Der 52 Meter hohe Turm mit seiner barocken Haube von 1689 beherbergte bis 1911 die Türmerwohnung. Sie ist seit 1997 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Mit der Trennung des Kirchenschiffes vom Altarraum wurde hier 1999 eine neue Eule-Orgel eingeweiht.

Öffnungszeiten Türmerwohnung:
11. April bis 31. Oktober sonn- und feiertags 14.00-17.00 Uhr (außer Himmelfahrt)
Mai bis September 14.00-18.00 Uhr geöffnet
Sonderführungen sind nach Vereinbarung mit dem Pfarramt möglich

  Katholische Herz-Jesu-Kirche
Roitzscher Weg 3, 04808 Wurzen 03425/9251 55 (Katholische Kirchgemeinde Wurzen)

Der Grundstein zur katholischen Kirche wurde Anfang 1899 gelegt und im gleichen Jahr konnte die Kirche eingeweiht werden. Die kirchliche Architektur jener Zeit entwickelte keinen eigenen Baustil. Dieser ist der Romanik nachempfunden.

Das erste Geläut der Kirche schmolz man im Kriegsjahr 1917 ein. 1924 sind drei Glocken als Klangstahlgeläut neu gegossen worden. Vor ihrem 100-jährigen Jubiläum konnte 1998 die komplexe Sanierung des Gotteshauses abgeschlossen werden.

  Markt

Der Markt wurde vor dem 13. Jahrhundert zwischen Domfreiheit und Altstadt angelegt. Sein Gesamtbild wird noch heute von Häusern Ende des 19. Jahrhunderts geprägt. Durch umfassende Rekonstruktionen blieben jedoch auch Gebäude des 17. und 18. Jahrhunderts erhalten. Sehenswert sind das bauliche Ensemble der Liegenbank, das gegenüberliegende Alte Rathaus und der Ringelnatzbrunnen, welcher dem in Wurzen geborenen Dichter Joachim Ringelnatz gewidmet ist und anlässlich seines 100. Geburtstages 1983 eingeweiht wurde. Im Jahre 2006 wurde der Markplatz komplett saniert.

  Der Ringelnatzbrunnen auf dem Markt

Die eindrucksvolle 3,90m hohe Brunnenanlage wurde 1983 zum 100. Geburtstag des in Wurzen geborenen Dichters, Vor- tragskünstlers und Malers Joachim Ringelnatz (bürgerlich: Hans Gustav Bötticher) errichtet. Sie entstand in Gemeinschaftsarbeit der beiden Leipziger Bildhauer Dieter Dietze und Hartmut Klopsch. Das Wasserbecken und die Stele sind aus Granit gefertigt. Die Stele trägt mehrere figürliche Bildwerke aus Bronze und ein erhaben gehauenes Schriftband mit dem Titel "Überall ist Wunderland". Gekrönt wird sie von einem wuchtigen Klabautermann mit den Zügen des Dichters, der auf einem Seepferdchen reitet.

Die von wasserspeienden Masken unterbrochenen Bronzereliefs weisen auf das lyrische Werk von Joachim Ringelnatz und dessen scheinbare Gegensätzlichkeit wie das derb Komische oder das zutiefst Empfindsame hin. Die vier Wasserspeier aus Sandstein polarisieren Zustände zwischen Lachen und Weinen, während in den vier Reliefs - in jeweils zwei Gruppen geordnet - die vielfältigen Facetten des Dichters veranschaulicht sind. Die Gedichtvorlagen reichen vom heiter Grotesken bis zum Ausdruck innerer Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit. Auf den Reliefs ist jeweils ein sinnbildhaftes Hauptmotiv mit begleitenden Szenen dargestellt. Überschäumende Heiterkeit dominiert auf den ersten beiden Reliefs, auf den beiden anderen Melancholie und Angst.

  Das Alte Rathaus
Markt 1, 04808 Wurzen
KulturBetrieb 03425/853844
Stadtbibliothek 03425/920061
Städtische Galerie 03425/926653 (Museum)

Das 1519 erstmalig erwähnte "Alte Rathaus" brannte 1802 bereits zum fünften Male nieder. 1803 begann man es in seiner heute existierenden Form neu zu errichten. Anfang des 19. Jahrhunderts befanden sich im Rathaus: Bürgermeister- und Ratsstuben, Richterstube, Ratskeller und die öffentliche Waage.

Zwei Grabplatten erinnern an den 1621 verstorbenen Kornschreiber Paul Wagner und seine Frau Anna. 1993 bis 1995 wurde das "Alte Rathaus" umfassend rekonstruiert. Es beherbergt heute die Stadtbibliothek und die Städtische Galerie am Markt.

  Wettin-Säule

Das Haus Wettin ist eines der ältesten Fürstenhäuser Deutschlands. Am 2. September 1889 beging man die 800-Jahr-Feier dieses Fürstenhauses. Anlässlich dieses Tages wurde die Wettin-Säule, ein schwarzer Obelisk, feierlich eingeweiht. Sie galt damals als Mahnzeichen zum Gedenken der im deutsch-französischen Krieg 1870/1871 gefallenen Wurzener.

1958 willkürlich abgerissen, wurde die Wettin-Säule auf Initiative des Wurzener Geschichts- und Altstadtvereins restauriert. In Anwesenheit des Enkels des letzten sächsischen Körnigs, Dr. Albert Prinz von Sachsen, wurde sie am 29. September 1996 wieder eingeweiht.

  Postmeilensäule

Die 1984 nach über 250 Jahren wieder aufgestellte Distanzsäule im Kreuzungsbereich Crostigall / Wenceslaigasse ist ein interessanter Zeitzeuge sächsischer Postgeschichte.

  Kursächsisches Posttor

Am Crostigall befindet sich das Posttor zur ehemaligen Posthalterei mit dem königlich-polnischen / kurfürstlich-sächsischen Doppelwappen von 1734. Es ist ein bemerkenswertes Zeugnis sächsischer Verkehrsgeschichte.

  Alter Friedhof mit Pesthäuschen und Kriegerdenkmal

Der ehemalige Gottesacker am Bahnhof wurde in eine Parkanlage umgestaltet.

Ein Mahnmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges erinnert an die 700 Wurzener, die aus diesem Krieg nicht zurückkehrten. Das Ehrenmal wurde 1930 vom Dresdener Bildhauer Prof. Wrba geschaffen.

Das Pesthäuschen mit einem lebensgroßen Sandsteinkruzifix im Inneren erhielt seine heutige Form im Jahre 1687. Es erinnert an die verheerende Pest des Jahres 1607. 1999 konnte das Denkmal dank finanzieller Unterstützung des Wurzener Ehrenbürgers Dr. Hans Imhoff saniert werden.

  Stadtpark

Die Parkanlage im Norden der Stadt ist ein Ort der Entspannung und Erholung für Groß und Klein. Sie entstand im Jahre 1879 auf einem 16ha großen Feldgelände. Angelegt von Kommerzienrat Juel, wurde der Park in vier Bau- perioden erweitert. Ein idyllisch angelegter Teich mit Fontäne und Grotte zieht viele Besucher an.

Gepflegte Parkwege durch 18 Meter hohe, ausgedehnte Baumbestände und weitläufige Grünflächen laden zu Spaziergängen ein. Der mittelalterlich anmutende Rundturm aus Bruchsteinen mit Zinnkranz und angesetztem Türmchen wurde 1888 errichtet. Den Kindern stehen zwei Spielplätze und den Sportbegeisterten eine Tennisanlage zur Verfügung.

Das Parkrestaurant "Wettin-Haus" ergänzt das Angebot mit einem Tiergehege und bietet deutsche Küche in gemütlicher Atmosphäre.

  Naturschutzgebiet Wachtelberg - Mühlbachtal
Ältestes Flächennaturdenkmal Deutschlands für bedrohte Pflanzen
Naturschutzstation Muldenhof, Dehnitz, 03425/810706 oder
Naturschutzbeauftragter 0172/3409882

Mit seinen 148,5 m über dem Meer ist er die höchste Erhebung im Süden der Stadt - der Wachtelberg in Wurzen / OT Dehnitz.

Bereits 1908 erhielt er einen Aussichtsturm, der an klaren Tagen einen bis zu 40 km weiten Blick über das Muldeland ermöglicht. Im Turm selbst gibt eine Ausstellung Auskunft über Fauna und Flora. Schon im Jahr 1911 erfolgte die Unterschutzstellung des Gebietes, da ein weiterer Rückgang des Bestandes der Echten Kuhschelle zu befürchten war. Durch mühevolle Schutz- und Pflegemaßnahmen konnte im Laufe der Jahrzehnte der Bestand der "Osterblume" (so die ortsübliche Bezeichnung) wieder auf über 3.000 Exemplare anwachsen. Die Wurzener haben allen Grund, stolz darauf zu verweisen, ist es doch der am weitesten östlich gelegene Standort dieser seltenen Pflanzenart in Mitteleuropa und das einzige Vorkommen in Sachsen.

Führungen durch das Naturschutzgebiet und Besichtigung der Ausstellung außerhalb der Turmöffnungszeiten nach Verein- barung.

Öffnungszeiten Aussichtsturm
Sonn- und Feiertage
Juni/Juli/August 15.30 - 18.00 Uhr
April/Mai/September/Oktober 13.30 - 16.00 Uhr
(sowie Ostern)

  Wurzener Stadtwald

Im Wurzener Norden entsteht auf einem ehemaligen, mehrere Jahrzehnte militärisch genutzten Gebiet der Wurzener Stadtwald.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt fast 100 Hektar umfassend, wurde der Stadtwald am 16. April 1999 feierlich begründet. Derzeit wachsen hier über 700000 Bäume und Sträucher, insgesamt mehr als 40 Arten kann der Naturfreund hier zählen. Neben Traubeneichen, Winterlinden, Hain- und Rotbuchen sowie der Europäischen Lärche, die im Stadtwald dominieren, wurden u.a Bergahorn, Bergulme, Esche, Kiefer, Roteiche und an den Waldrändern Vogelkirsche, Eberesche, Wildapfel und -birne, Hasel, Schneeball, Hartriegel und Mehlbeere angepflanzt. 2001 wurde die "Allee der Jahresbäume" angelegt und von Schülern des Wurzener Gymnasiums drei Ginkgo (Baum des Jahrtausends) gepflanzt. Ein Teil dieses Areals gehört zum NSG "Am Spitzberg". Wandern oder radeln kann man von Wurzen aus rings um den Spitzberg auf mehr als 7 km neu angelegten bzw. instandgesetzten Wegen.

Informationen zum Stadtwald:
Förderverein-Landschaftspflegeverband "mittleres Muldegebiet" e.V.
03425/929086 03425/928672 FVMuldegebiet@t-online.de
Quelle: Förderverein-Landschaftspflegeverband "mittleres Muldegebiet" e.V.

  Dorfkirche Nemt
Alte Poststraße, 04808 Wurzen, OT Nemt 034261/61213 (Ev.-luth. Pfarramt Kühren)

Die Anfänge der Nemter Dorfkirche liegen in romanischer Zeit. Deutsche Siedler suchten um 1000 n.Chr. entlang der Poststraße nach Siedlungsgelegenheit und stießen hier auf eine 3000 Jahre alte bronzezeitliche Sonnenkultstätte. Vermutlich haben die ersten Siedler diese Kultstätte ringsherum nur hochgemauert und als Kapelle genutzt. In dieser Zeit war die Kirche das einzige Steinhaus im Ort.

Die Mauern des Altarraumes sind auf beachtlichen Findlingen aufgebaut. Diese sind jedoch nur um den Altar angeordnet. Der Rest, auch der Turm ist mit Bruchsteinen gebaut. Als die Mauer des Altarraumes in der Romanik angelegt wurde, muss diese einmal rund gewesen sein. In der Gotik wurde ein neuer Chor errichtet und etwas eckiger gestaltet. Die Bauleute um 1500 n. Chr. blieben offenbar bei dem Vorgefundenen und haben es nur ergänzt. Der halbrunde Altarraum wird von einem kugelförmigen Gewölbe gekrönt. Ein Triumphbogen öffnet den Altarraum zum Kirchenschiff. Als der Meißener Bischof um 1500 nach Wurzen kam, ließ er die Altargewölbe vieler Kirchen im Wurzener Land, die im Laufe der Zeit verfielen, im spätgotischen Stil neu errichten. Da die Nemter Kirche jedoch ein unbedeutendes Bauernkirchlein war, fügte der Baumeister dem gotischen Gewölbe einen Renaissancebogen hinzu. Mehr als 40 Jahre später steht hier neben der Torgauer Schlosskirche die erste Renaissancekirche. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie Um- und Anbauten im 18. und 19. Jahrhundert.

Quelle: Ev.-Luth. Pfarramt Thallwitz, Pfarrer Carlitz

  Freizeit- und Erlebnisbad "Dreibrücken"
Leipziger Straße 1a 03425/814865

Das Wurzener "Dreibrückenbad" ist ein modernes Freibad mit sechs Beckenbereichen.

Eine 66 m Großrutsche lässt das Badeerlebnis zum Vergnügen werden. Verschiedene Sport- und Spielmöglichkeiten laden zu aktiver Erholung ein. Entspannung finden Sie auf den großzügig angelegten Liegewiesen unter schattenspendenden Bäumen. Auch für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Vom Bahnhof ist das Bad zu Fuß in ca. 10 min, und mit dem Auto über die B 6 erreichbar, Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung.

Der Parkplatz am "Dreibrückenbad" steht als CARAVANSTELLPLATZ zur Verfügung. Es ist jedoch zu beachten, dass kein Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden ist!

Öffnungszeiten: Mai bis September täglich 10.00-19.00 Uhr

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